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Informationen der Reisekostenabteilung an der UzK (Sachgebiet 44.2) zum Corona-Virus (Covid-19)

Risikoregionen

Aktuell existieren verschiedene Regionen, in denen es zu einer Häufung von Erkrankungen kommt. Hier finden Sie eine vom Robert-Koch-Institut (RKI) ständig aktualisierte Liste der Risikoregionen.

Hier finden Sie die aktuellen Reise- und Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amtes.

Konsequenzen für Dienstreisen in die Risikoregionen

Die Universitätsleitung wird bis auf Weiteres keine Dienstreisen in die Risikoregionen genehmigen. Die bestehende Delegation des Genehmigungsrechts für Dienstreisen auf die Dezentrale bzw. die direkten Führungskräfte ist hiermit für alle Reiseziele widerrufen, soweit und solange

  • das AA für sie eine Reisewarnung aufgrund des Corona-Virus ausgesprochen oder
  • das RKI das Reiseziel zum Risikogebiet erklärt hat.

Gleiches gilt für Exkursionen u.ä. in die betroffenen Gebiete. Darüber hinaus sind hiermit bereits erteilte Genehmigungen für Reisen zunächst bis Ende April 2020 widerrufen.

Reisen in andere Gebiete sind – unter Beachtung der üblichen Gefährdungsbeurteilung – weiterhin möglich.

Kostentragungsregelung

Besteht für ein Reiseziel eine Reisewarnung aufgrund der Ausbreitung des Corona-Virus oder eine Einstufung als Corona-Risikoregion, so liegt ein triftiger Grund für den Nichtantritt der Reise vor und es werden die durch die Vorbereitung entstandenen notwendigen, nach dem Landesreisekostenrecht berücksichtigungsfähigen Auslagen den Reisenden erstattet (§ 9 Abs. 2 LRKG).

Die Reisenden erhalten folglich die Auslagen erstattet, die sie auch erstattet bekommen hätten, wenn die Reise angetreten worden wäre. Wir bitten allerdings darauf zu achten, dass Kosten, die von Dritten erstattet werden (z.B. wenn Flüge bereits durch die Fluggesellschaft storniert werden), nicht geltend gemacht werden können. Die Kosten werden – wie auch beim Antritt einer Reise – den jeweiligen Kostenstellen derjenigen Stellen zugebucht, die die Reise veranlasst haben.

Muss eine Dienstreise, Exkursion oder ähnliches aufgrund eigener Erkrankung oder einer lebensbedrohenden Erkrankung eines Mitglieds des Hausstandes oder eines (Pflege-)Kindes abgesagt werden, so werden ebenfalls nach dem Landesreisekostenrecht berücksichtigungsfähige Auslagen erstattet. Dies ist durch ärztliche Bescheinigung nachzuweisen.

Sagt der*die Reisende die Teilnahme an einer Reise ohne triftigen Grund ab, z.B. weil er*sie unter den aktuellen Bedingungen Reisen oder Menschenansammlungen grundsätzlich scheut, werden in der Regel keine Kosten erstattet.

Quelle

CCLS/SFB1252 Nachwuchsförderung

Ausschreibung 2020

Das Cologne Center of Language Sciences (CCLS) ist ein institutsübergreifendes Lehr- und Forschungszentrum der philosophischen Fakultät der Universität zu Köln. Es fungiert als Schnittstelle aller linguistisch arbeitenden Einrichtungen der Universität.

Das CCLS möchte, unterstützt durch den SFB 1252 Prominence in Language, den wissenschaftlichen Nachwuchs fördern. Es bietet hierzu innerhalb von drei Förderlinien finanzielle Unterstützung von wissenschaftlichen Nachwuchsprojekten:

  • Linie A: Workshopförderung (Junior workshop funding) (max. 500€ Fördersumme pro Antragstellung)
    In dieser Linie sollen überwiegend Workshops in Köln unterstützt werden, wobei die Mittel insbesondere der Reisekostendeckung eingeladener Gäste dienen sollen. Bitte beachten Sie, dass keine Bewirtungskosten übernommen werden können. Zusätzlich kann in begrenztem Rahmen auch die Workshop-Organisation an auswärtigen Standorten teilfinanziert werden, sofern Nachwuchswissenschaftler der UzK an der Organisation dieser Workshops maßgeblich beteiligt sind.
  • Linie B: Reisekosten (Junior travel fund) (max. 500€ Fördersumme pro Antragstellung)
    Diese Linie dient der Förderung von aktiven Teilnahmen an nationalen und internationalen Konferenzen, Fachtagungen und Sommerschulen sowie der Durchführung kurzer Feldforschungsaufenthalte, sofern anderweitige Finanzierungsquellen bereits ausgeschöpft sind.
  • Linie C: Besondere Vorhaben (Junior special fund) (max. 200€ Fördersumme pro Antragstellung)
    Mit dieser Linie sollen verschiedene Vorhaben gefördert werden, die üblicherweise seltener durch andere Förderinitiativen abgedeckt sind. Hierunter fallen beispielsweise Weiterbildungsmaßnahmen (z.B. Teilnahme an oder Organisation von Coaching-Seminaren), Lektorate sowie die anteilige Übernahme von Publikations- und Druckkosten.

Die Ausschreibung richtet sich an Kölner Doktorandinnen und Doktoranden sowie Postdocs aus allen linguistischen Bereichen. In begrenztem Maße und sofern Mittel zur Verfügung stehen, können in Ausnahmefällen ferner Initiativen Studierender unterstützt werden. Bei gemeinsam organisierten Vorhaben mehrerer NachwuchswissenschaftlerInnen kann die maximale Fördersumme gegebenenfalls erhöht werden.

Die angegebenen Fördersummen stellen Richtwerte dar. Im Einzelfall können – vorbehaltlich der Zustimmung des Nachwuchsfördergremiums – abweichende Beträge vereinbart werden.

Wie oben ausgeführt sind die Gelder für Sachmittel und Reisekostenzuschüsse vorgesehen. Sie dürfen hingegen nicht für Bewirtungskosten aufgewendet werden. Nach Durchführung des geförderten Vorhabens sind Verwendungsnachweise sowie Teilnahmebescheinigungen einzureichen. BewerberInnen können sich maximal zweimal pro Jahr um Förderung bewerben (unabhängig von der Linie).

Bewerbung

Die Bewerbungsunterlagen sollten über die folgenden Punkte Auskunft geben (insgesamt etwa 2–3 Seiten) bzw. entsprechende Anlagen enthalten:

  • wissenschaftlicher Hintergrund der Bewerberinnen und Bewerber
  • Thema, Ziele und Mehrwert des geplanten Vorhabens für die eigene Forschung bzw. für die (Kölner) Linguistik
  • Kostenvoranschlag mit Verwendungszweck
  • im Falle einer Kofinanzierung: Informationen zur mitfinanzierenden Stelle sowie Begründung, warum ihre Unterstützung nicht ausreicht.
  • Dienstreisegenehmigung (s. Vergabe)

Vergabe

Einreichungen sind grundsätzlich jederzeit möglich. Bitte beachten Sie, dass die Antragsunterlagen für eine Reiseförderung stets vor Reiseantritt einzureichen sind. Weiterhin ist eine Dienstreisegenehmigung nötig, die vorab durch die/den Vorgesetzte/n unterschrieben werden muss. Sie ist gemeinsam mit der Bewerbung vor der Reise einzureichen. Das entsprechende Formular finden Sie auf den Seiten der UzK. Studierende, die nicht angestellt sind, kontaktieren diesbezüglich Ihre/n jeweilige/n Fachberater/in.

Es gibt quartalsweise Abgabefristen, in deren Anschluss das Gremium tagt und über die Förderung der eingegangenen Anträge entscheidet. Eine Benachrichtigung über Gewährung oder Ablehnung der Förderung erfolgt im Regelfall maximal vier Wochen nach den Abgabefristen, die im Folgenden aufgeführt sind.

  • 28.03.2020
  • 18.06.2020
  • 18.09.2020
  • 11.12.2020

Die Auszahlung der gewährten Förderung erfolgt stets nach Einreichung der erforderlichen Unterlagen im Anschluss an die Reise. Bitte beachten Sie, dass die Auszahlung über die Reisekostenabteilung der Universität zu Köln erfolgt, die in der Regel ca. 3–4 Monate für die Abrechnung benötigt. Sie können sich hier über den Bearbeitungsstand informieren.

Bitte senden Sie Ihre Bewerbungsunterlagen in digitaler Fassung an ccls-info(at)uni-koeln.de. Fragen können Sie gern ebenfalls an die genannte Emailadresse richten.